Die ersten zwei Tage bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften mit Winterwurf in Sindelfingen brachten die ersten Medaillenplatz wie weitere Spitzenplätze. Für die erste Thüringer Medaille sorgte Hammerwerfer Bruno Wedemann (Erfurter LAC). Hürdensprinterin Aurora Klotz überzeugte mit einem vierten Platz im Finale. Dazu gab es weitere Top-Platzierungen wie im Kugelstoßen sowie vier Athleten mit Finaltickets für den Abschlusstag dieser Jugend-Meisterschaften.
Eigentlich war Alexander Brehm (Erfurter LAC) aufgrund seiner Vorleistung einer der Medaillenhoffnungen im Hammerwurf der Jugend U20. Doch es sollte anders kommen. Drei ungültige Versuche, und sein Wettkampf war vorbei. Stattdessen wuchtete Bruno Wedemann (Erfurter LAC) in seinem ersten U20-Jahr den 6-Kilo-Hammer im Sindelfinger Regen erstmals über die 60-Meter-Marke. Er steigerte seine persönliche Bestleistung auf satte 61,14 Meter. Dieser Wurf aus dem zweiten Versuch bescherte ihm die Bronzemedaille. Als Zehnter verpasste Nils Rauch (SSV Erfurt Nord) mit 49,53 Metern den Endkampf der besten Acht nur knapp.
Bereits am Freitag waren die Kugelstoßer wie Lenny Dittmar (BiG Gotha) und Helena Naussed (LC Jena) aktiv. Lenny Dittmar begeisterte mit 15,83 Metern als Sechster im Spezialistenfeld, Helena Naussed überzeugte mit einer starken Leistung. Im dritten Durchgang steigerte sich der Schützling von Trainerin Petra Felke auf 12,92 Meter, sie durfte sich über den fünften Platz freuen.
Im Vorjahr stand Matthes Liek (Erfurter LAC) im Finale über 60 Meter. In diesem Jahr sollte dem Schützling von Trainer Tobias Schneider eine Hundertstelsekunde zum erhofften Endlauf fehlen. Mit 6,91 Sekunden aus dem Halbfinale belegte er den elften Platz. Ole Jannis Gratz (Erfurter LAC) und Tim Wehner (LC Jena) kamen in 7,10 und 7,11 Sekunden nicht über den Vorlauf hinaus. Alle drei sind noch U18-Athleten, die sich mit der älteren Konkurrenz messen konnten. Sein Halbfinale über 800 Meter gewann Andor Rik Schumann (Race Erfurt) souverän in 1:54,98 Minute, das Finale ist für Sonntag (13:30 Uhr) angesetzt. Nichts ins Finale, aber zu einer neuen Bestzeit über 800 Meter lief Jordan Lux (Erfurter LAC) in 1:57,06 Minute. Im Hürdensprint reichte es für Tim Wehner in 8,26 Sekunden für einen guten Mittelfeldplatz.
Drei Mittelstrecklerinnen im Finale, Hürdensprinterin Aurora Klotz mit starkem Finale
Ihre aufsteigende Form untermauerte Sprinterin Malina Fromm (Erfurter LAC) mit Saisonbestleistung im Vorlauf (7,67 sec) sowie einem großen Q. Im Halbfinale folgte die nächste Steigerung auf 7,66 Sekunden, die aber nicht für den Finaleinzug reichten. Nur einen Lauf über 60 Meter absolvierte Tabea Schuchert (SV Concordia Großengottern) in 7,86 Sekunden. Als Jüngste im Feld über 400 Meter hatte Victoria Keksel (Gothaer LAC) auf der letzten Runde mächtig zu kämpfen. Sie kam in 57,89 Sekunden ins Ziel und wurde Gesamt-17. Souverän ins Finale (So/13:40 Uhr): Das gelang Cäcilia Weimann und Helena Guttke (beide Race Erfurt) in 2:11,70 und 2:14,04 Minuten über 800 Meter. Helena Guttke sogar als Vorlaufschnellste. Ebenfalls das Finale erreichte Leni Hanselmann (Race Erfurt), sie startete über 1.500 Meter und kam in 4:44,91 Minuten ins Ziel.
Einen starken Eindruck über die Hürden hinterließ Aurora Klotz (LC Jena), die sich bis ins Finale kämpfte. „Ihr Finallauf war der beste“, sagte ihr Trainer Rico May. Und in diesem belegte sie in 8,48 Sekunden den vierten Platz. Ebenfalls gut unterwegs war die zweite Hürdensprinterin Magdalena Huhn (LC Jena). In 8,69 Sekunden qualifizierte sie sich für das Halbfinale. Dort kam sie nicht über 8,83 Sekunden hinaus.
Winterwerfer trotzen dem regnerischen Wetter
Den Endkampf der besten Acht erreichte Aspasia Winkler (LC Jena) im Dreisprung. Mit 12,08 Meter aus dem zweiten Versuch hatte sie ihre persönliche Bestleistung eingestellt. Zwischendrin hatte sie damit sogar auf einem Podestplatz gelegen. Eine weitere Steigerung blieb aus, die nachfolgenden vier Versuche waren ungültig. Marlene Otto (LC Jena) als U18-Athletin sammelte wertvolle DM-Erfahrungen. Sie kam nicht über 10,86 Meter hinaus. Glänzend aufgelegt präsentierte sich Laura Berger (ASV Erfurt) im Diskuswerfen. Sie kam mit 43,03 Metern in die Nähe ihrer bisherigen Bestleistung mit der 1-Kilo-Scheibe und wurde Vierte. Im sechsten und letzten Versuch flog der Hammer von Fabienne Schäfer (ASV Erfurt) auf 50,86 Meter, womit sie sich auf den fünften Platz schob.
Im Winterwurf standen bis zur Jugend alle Altersklassen im Fokus. Und so auch die Jugend U18. Im Hammerwurf kam Paul Bastian Morgenroth (Erfurter LAC) mit 49,97 Metern nicht über den Vorkampf hinaus. Rang sechs belegte Mia Lina Tümmler (SV Sömmerda) mit 47,93 Metern.





