In der Halle sind nun alle Landesmeistertitel vergeben. Am Samstag gab es die letzten für den Nachwuchs in der Jugend U20, U16 und U14 – und der zeigte sich glänzend aufgelegt.
Seine Bestform unterstrich Mika Dedekind (LC Jena) über 200 Meter, wo er seine Bestzeit nochmals auf 21,52 Sekunden verbesserte. „Es war ein guter Lauf, viel besser als noch die Woche zuvor. Ich glaube, dass noch Luft nach oben ist“, schätze der U20-Sprinter nach seinem Rennen ein. Andor Rik Schumann (Erfurter LAC) blieb über 400 Meter erstmals unter der 50-Sekunden-Marke, er setzte sich in 49,59 Sekunden durch. Enges Finish über 1.500 Meter zwischen Karl Geburek (ASV Erfurt) und Ben Arthur Burkhardt (Erfurter LAC). Ersterer gewann mit zwei Tausendstel Vorsprung vor seinem Trainingspartner in 3:59,77 Minuten.
Bestzeit für Morten Aaron Kutzner (LC Jena) über 60 Meter Hürden: Im Vorlauf standen für ihn 8,36 Sekunden auf der Uhr. Das Finale gewann er in 8,40 Sekunden. Mit neuer Bestmarke verließ Tim Nega (SSV Schiller-Gymnasium Eisenberg) den Hochsprung, er meisterte 1,88 Meter. Gefolgt von Eric Schlesier (TSV Zeulenroda), der 1,85 Meter überwand. Im Weitsprung hakte Nils Ferber (LC Jena) die Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Dortmund (15./16. Februar) mit 6,96 Metern ab. 17 Zentimeter fehlen Lenny Dittmar (BiG Gotha) im Kugelstoßen für die Norm: er steigerte sich auf 14,33 Meter.
Schnelle Konkurrenz zieht Malina Fromm zur Bestzeit
Sprint-Double für die Jüngste: In ihrem ersten U18-Jahr lässt Malina Fromm (Erfurter LAC) über 60 und 200 Meter mächtig aufhorchen. Beide Strecken standen nun erneut auf ihrem Programm. Auf der Sprintgerade standen 7,71 Sekunden auf der Uhr. In ihrem Sog stürmte Aurora Klotz (LC Jena) als Zweitplatzierte in neuer Bestzeit von 7,77 Sekunden ins Ziel. Über die Hallenrunde folgte für Malina Fromm die nächste Steigerung auf 25,57 Sekunden. Allerdings mit einem kleinen Wackler. „Am Ende ist man immer K.o., da wollte ich mich ein bisschen mehr reinlegen, dann waren meine Füße plötzlich da, wo sie eigentlich nicht mehr sein sollten und bin dann drübergestolpert“, erklärte sie die Situation im Ziel als sie längs auf der roten Tartanbahn lag. Anschließend beruhigte sie gleich: „Es ist alles okay.“ Das Rennen verlief für sie deutlich besser als beim letzten Mal. „Ich hatte jemand schnelleres vor mir, der mich gezogen hat.“ Eine neue Bestzeit mit Norm-Erfüllung gab es für Anna Amalia Riechel (LG Ohra Energie) über 400 Meter, die sie in 57,01 Sekunden für sich entschied.
In der M15 stürmte Eugen Pölitz (Erfurter LAC) zum Titel über 60 Meter. Er gewann in 7,32 Sekunden vor Ole Jannis Gratz (Erfurter LAC; 7,40 sec). Letzterer war über die Hürden in 8,50 Sekunden und im Weitsprung mit 5,84 Metern nicht zu schlagen. Eine neue Bestzeit erlief sich Jonas Dittel (LSV Schmölln) in 2:11,57 Minuten über 800 Meter. Im Kugelstoßen gewann Paul Bastian Morgenroth (Erfurter LAC), er steigerte seine Bestmarke auf 13,27 Meter. Ein schnelles Rennen über 60 Meter mit purzelnden Bestzeiten gab es in der M14 zu sehen. Am schnellsten unterwegs war Paul Pelger (LG Ohra Energie), der das Rennen in 7,71 Sekunden für sich entschied. Zwei weitere Titel gab es für ihn im Hürdensprint (9,12 sec) und Kugelstoßen (11,78 m). Das er sehr vielseitig unterwegs ist, bewies er in der Vorwoche erfolgreich mit seinem Mehrkampftitel.
Merit Benne im packenden Dreisprung-Duell
Schnelles Rennen auch über 800 Meter, das Yann-Luik Leßmann (Erfurter LAC) in neuer Bestzeit von 2:09,24 Minuten für sich entschied und damit die deutsche Hallen-Bestenliste in dieser Altersklasse anführt. Starker Weitsprung: Im sechsten und letzten Versuch verbesserte sich Lorenz Knorr (Erfurter LAC) auf 5,71 Meter, diese Weite bescherte ihm Rang zwei in der deutschen Hallen-Bestenliste. Lotta Rudolph (LC Jena) stellte im Finale der W15 ihre Bestzeit über 60 Meter in 7,83 Sekunden ein. Ihren zweiten Titel gab es im Hürdensprint mit neuer Bestzeit von 9,15 Sekunden. Wieder schnell unterwegs war Lucie Schmied (SV Empor Bad Langensalza) über 800 Meter, die sie in neuer Bestzeit von 2:23,09 Minuten beendete.
Im Sprungbereich konnte sich Merit Benne (KSSV Victoria Weimar/Schöndorf) zuletzt immer mehr steigern. Im Hochsprung stellte sie ihre Bestleistung mit 1,60 Metern ein. Im Dreisprung gab es ein spannendes Duell mit Arina Muravyeva (Erfurter LAC), die beide ihre Bestmarken auf 11,56 und 11,45 Meter steigern konnten. Die Weite der Siegerin bedeutete zugleich die Einstellung des Hallen-Landesrekords in dieser Altersklasse. Merit Benne teilt sich die Spitzenweite mit Maike Nieklauson, diese hatte den Hallen-Landesrekord am 18. Januar 2004 mit 11,56 Metern aufgestellt. Im Kugelstoßen ging der Titel an Lara Hunger (WSSV Suhl 1990), die eine neue Bestleistung von 10,51 Metern stieß.
Drei Titel für Klara Stockhaus (SV Empor Bad Langensalza) in der W14: Erst glänzte sie über 60 Meter mit einer neuen Bestzeit von 8,05 Sekunden, dann folgte im Hürdensprint mit 9,24 Sekunden die nächste schnelle Zeit und abschließend noch eine neue Bestmarke im Weitsprung mit 5,11 Metern. Bestzeit für Danielle Schilling (FSV Hirschberg) über 800 Meter: Neben dem Titel nahm sie in 2:31,52 Minuten noch eine schnelle Zeit mit nach Hause. Wenn irgendwo ein Jubel aufbrandete konnte man davon ausgehen, dass neue Bestleistungen erzielt wurden. Wie im Hochsprung durch Zoe Hartung (Gothaer LAC), die sich auf 1,56 Meter steigerte.





