Dortmund: Robin Müller startet mit Bestzeit ins DM-Wochenende

Mit Kugelstoßen und 3.000 Meter sind die Deutschen Hallenmeisterschaften am Freitag in Dortmund gestartet. Zum Auftakt gab es für Robin Müller eine neue Bestzeit über 3.000 Meter, er blieb zum zweiten Mal erst unter der Marke von acht Minuten.

Dortmund bleibt für Robin Müller (LG Ohra Energie) ein gutes Pflaster: Nach dem es im Vorjahr bei der Hallen-DM schon mit einer Zeit unter acht Minuten klappte, lieferte der 22-Jährige am Freitagabend ein noch schnelleres Rennen über 3.000 Meter ab. In einem starken deutschen Spitzenfeld konnte sich der Thüringer behaupten und kam in 7:55,74 Minuten als Sechster ins Ziel. Selbst Enrico Aßmus aus dem Erfurter Trainergespann mit Nils Schumann zeigte sich über seine Leistung mehr als angetan: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Rennen. Robin hat seine Bestzeit um mehr als drei Sekunden steigern können. Er lag nur anderthalb Sekunden hinter dem Viertplatzierten Karl Bebendorf. Das war wirklich top. Auch wieder in dem Kontext, dass er derzeit viel Praktika bei der Polizei absolvieren muss“, erklärte Enrico Aßmus.

Während sein Schützling beim Erfurt Indoor die angestrebte Topzeit über 3.000 Meter noch verpasste, lieferte er jetzt richtig ab – und wie. „Wir haben unser Zeug gemacht. Er wird außerdem noch über 1.500 Meter an den Start gehen. Das ist jetzt alles Zugabe“, sagte sein Trainer. Nach seinem Doppelstart bei der Hallen-DM geht es für Robin Müller weiter Mitte März ins Höhentrainingslager nach Dullstroom (Südafrika). Dort wird er dreieinhalb Wochen bleiben, „um dort die Basis auf ein noch höheres Niveau zu bekommen“. Für Anton Saar (Erfurter LAC) lief das Rennen weniger zufriedenstellend. Er kam in 8:13,66 Minuten als 17. ins Ziel.

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