Wetzlar: Malte Stangenberg steigert Saisonbestzeit über 200 Meter

Auf den Langsprint vor einer Woche in Wetzlar folgten für Malte Stangenberg am Samstag beim „Fast Arms, Fast Legs“ Meeting in Wetzlar die kürzeren Sprintstrecken. Trainer Rico May hatte mit Langsprinter Felix Jahn und Luise Herdegen über 400 Meter Hürden zwei weitere Athleten aus seiner Trainingsgruppe beim national gut besetzten Meeting am Start.

„Wir gehen nicht vom System ab, dass wir Geschwindigkeitsorientiert arbeiten, so dass wir bei ihm jetzt wieder einen Wettkampf mit 100 und 200 Meter eingestreut haben“, erklärte Rico May die Starts von Malte Stangenberg (LC Top Team Thüringen) über die kürzeren Distanzen. Im Vorlauf über 100 Meter trommelte eine Zeit von 10,67 Sekunden auf die Bahn, mit der er seine Saisonbestleistung aus Duisburg einstellte. Verbessern konnte er sich über 200 Meter, wo er mit 21,54 Sekunden eine neue Saisonbestleistung aufstellte. Für die Deutschen Meisterschaften in Berlin (23. bis 26. Juni) hat Malte Stangenberg jetzt drei Normen – 100, 200 und 400 Meter – erfüllt. „Es gibt aber eine Teilnehmerbeschränkung. Wir werden einfach sehen, in welchen Disziplinen er starten wird. Er würde sich freuen, wenn er über 400 Meter an den Start gehen könnte, um sich dort weiter zu verbessern.“

Zuletzt in Weinheim überraschte Felix Jahn (LC Jena) mit einer flotten Zeit über 400 Meter. Er steigerte seine Bestzeit auf 48,42 Sekunden. „Bei seinem Start in Wetzlar haben wir etwas anderes ausprobiert. Er war jetzt drei Zehntel langsamer als zuletzt in Weinheim“, sagte Rico May. In 48,77 Sekunden belegte er den siebten Platz. Nach ihrem schönen Saisoneinstieg in Osterode konnte Luise Herdegen (LC Jena) diese gute Leistung nicht nochmal bestätigen. Sie kam nach 64,20 Sekunden ins Ziel. „Sie konnte es rein rhythmisch nicht umsetzen. Demzufolge sehen wir den Wettkampf als Training. Sie hat die Norm für die U23-DM, so dass wir jetzt weiter arbeiten können. Bis zur DM sind es noch sechs Wochen. Bis dahin kann man noch einiges verbessern und erreichen“, sagte Rico May. -sam-

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