Wattenscheid U16: Gold für Maxima Gioia Minchella und Hannah Werner

Das Wattenscheider Lohrheidestadion war am Wochenende erneut Kulisse für Deutsche Jugendmeisterschaften. Um Titel, Medaillen und Bestleistungen ging es dieses Mal für die U16-/U20-Athleten. Drei Medaillen erkämpften sich die Thüringer Athleten in der weiblichen Jugend U16.

Die jungen Talente wussten an allen drei Tagen zu begeistern. Zum Auftakt war es Nila Czogalla (Erfurter LAC), die im 3.000 Meter Bahngehen in 16:14,52 Minuten den dritten Platz belegte. Rang fünf erreichte Lilli-Ciara Emmrich (1. TSV Bad Salzungen 1990) in 17:38,36 Minuten und Lilly Emilia Blume (ASV Erfurt) wurde in 17:50,12 Minuten Siebte. Einen starken siebten Platz belegte die Sprintstaffel des LC Jena mit Maxima Gioia Minchella, Zoe Schütz, Jette Zeidler und Emily Werner in 48,68 Sekunden. Als Neunte beendete Emily Lemke (Apoldaer LV 90) die Konkurrenz im Diskuswurf, sie kam nicht über 36,74 Meter hinaus.

Hannah Werner reicht Einstiegsweite für Titelgewinn

Der zweite Tag war geprägt von zahlreichen technischen Disziplinen. Zum Auftakt in den zweiten Tag setzte Frida-Marie Faber (SSV Schiller-Gymnasium Eisenberg) zu neuen Höhenflügen im Hochsprung an. Sie begeisterte mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,68 Metern, mit der sie Rang vier belegte. Über 100 Meter stürmte Klara Stockhaus (SV Empor Bad Langensalza) bis ins B-Finale, dass sie in 12,40 Sekunden als Zweite beendete. Im Hammerwurf hätte Hannah Werner (Gothaer LAC) nicht gedacht, dass ihre Einstiegsweite auf 48,72 Meter für den Sieg reichen würde. „Ich hätte eher gedacht, dass ich schon einen 50er werfen muss, aber es sollte reichen“, freute sie sich über ihren Titelgewinn, der etwas unverhofft kam. „Ich habe nicht wirklich damit gerechnet. Ich bin sehr stolz darauf. Ich mache auch noch nicht so lange Hammerwurf, ich bin erst seit gut einem Jahr dabei.“

Nach ihrem starken Einstieg ließ sie vier ungültige Versuche folgen, ehe sie im sechsten und letzten Versuch noch einen gültigen auf 48,31 Meter folgen ließ. „In die erste Drehung bin ich gut reingekommen, aber in die zweite ging es irgendwie nicht, so dass der Hammer im Netz gelandet ist. Es waren auch gute Würfe dabei, die leider ins Netz gegangen sind. Der Letzte ging dann nochmal auf 48 Meter“, erklärte sie ihre Fehlversuche. Mit 44,22 Metern kam Greta Faulstich (LG Ohra Energie) auf den vierten Platz. Neunte wurde Emily Lemke mit 39,37 Metern.

Maxima Gioia Minchella sorgt für goldenen Schlusspunkt

Zum Endkampf im Weitsprung fehlte Linnea Kammer (LC Jena) nur ein Zentimeter. Sie wurde mit 5,36 Metern Neunte. Im Speerwurf hatte sich Nina Alexandra Tetzel (LG Erfurt) mehr vorgenommen. Ihr Speer segelte auf 36,42 Meter und Platz elf. Für den goldenen Schlusspunkt sorgte Maxima Gioia Minchella (LC Jena) im Hürdensprint. Am Schnellsten ging es für Maxima Gioia Minchella (LC Jena) durch den Hürdenwald. Im Finale toppte sie nochmals, die erst im Halbfinale aufgestellte Bestzeit von 11,53 Sekunden auf sensationelle 11,38 Sekunden und durfte im Ziel über den Deutschen Meistertitel jubeln. „Ich bin richtig erstaunt und stolz. Ich freue mich richtig doll“, sagte ein sichtlich sprachlose Siegerin. Vom Start bis ins Ziel gelang ihr ein sauberer Lauf auf der blauen Bahn. „Am Start habe ich erstmal versucht ganz ruhig zu bleiben, bis das Startsignal kommt. Dann schnell aus dem Startblock raus, sauber die Hürden überqueren, nicht so nah ran an die Hürde und zwischendurch schnell treten und dann ins Ziel“, beschrieb sie ihren Weg zum Titel. Mit ihr im Finale stand Klara Stockhaus, sie kam in 12,75 Sekunden als Siebte ins Ziel. Im Halbfinale hatte sie in 11,64 Sekunden noch eine neue Bestzeit aufgestellt.

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