Internationale Topathleten, Deutsche Meister und regionale Aushängeschilder: Dieser Mix bietet sich den Zuschauern am Freitag (15. August) beim Internationalen Nordthüringer Leichtathletik-Meeting auf dem Göldner in Sondershausen. Bereits am Vorabend startet das Meeting nach alter Tradition mit einem Meet & Greet und Live-Musik auf dem Markt.
Der Marktplatz wird zur Sportbühne: Einige der nationalen wie internationalen Top-Athleten können Interessierte bereits am Donnerstag von 18 bis 22 Uhr auf dem Sondershäuser Marktplatz treffen. „Die meisten Athleten reisen bereits am Donnerstag an, so dass einige von ihnen zu uns auf den Marktplatz kommen. Aufgebaut ist eine kleine Bühne, wo wir einige der Athleten vorstellen werden. Es wird eine Fotobox geben, wo es die Möglichkeit gibt, sich mit den Athleten fotografieren zu lassen. Sie stehen ebenfalls für Autogramme zur Verfügung“, berichtet Jana Zöller aus dem Organisationsteam mit Michael Huke.
Des Weiteren gibt es 10x2 Freikarten zu gewinnen. „Jeder, der möchte schreibt auf einen Zettel seinen Namen, der landet dann im Lostopf. Wir losen dann die Gewinner mittels einer Glücksfee aus“, sagt Jana Zöller. Für das leibliche Wohl ist durch Bierwagen und Grillstand ebenfalls gesorgt. Die zwei Musiker Jens Schilling und Steffen Zickenrott umrahmen das gemütliche wie sportliche Beisammensein. Der Meeting-Tag beginnt am Freitag (15. August) um 15 Uhr mit einem Vorprogramm. Eröffnet durch das Hochsprung-Camp des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, gefördert durch die Freunde der Leichtathletik. Es folgen ab 16 Uhr die Kinderstaffeln über 8x50 Meter (U12) und 4x100 Meter (U14). Eingeladen wurden Vereine aus Nordhausen, Bad Frankenhausen, Artern und Sondershausen.
DLV-Sprintstaffeln eröffnen Hauptprogramm
Das Hauptprogramm startet um 17 Uhr mit der Eröffnung sowie der Präsentation der Topathleten. Es wird jeweils sechs Disziplinen geben. Insgesamt kommen Athleten aus 33 Nationen. Die Sprinter eröffnen das Meeting mit den Staffeln, einem letzten Test vor den Weltmeisterschaften in Tokio (Japan; 13. bis 21. September). Angeführt vom deutschen Meister über 200 Meter Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV), der sich mit erfüllter Direktnorm von 10,00 Sekunden bereits für einen WM-Einzelstartplatz empfohlen hat. Nicht nur im Team, sondern auch im Einzel werden die DLV-Sprintasse zu sehen sein. Fünf der acht DM-Finalisten wie der Zweit- und Drittplatzierte Deniz Almas (LG Olympia Dortmund) und Lucas Ansah-Peprah sowie der Erfurter Julian Wagner (TV Wattenscheid 01), Yannick Wolf (Cologne Athletics) und Aleksandar Askovic (LG Stadtwerke München) sind gemeldet. Der Gothaer Benedikt Wallstein (LAC Erdgas Chemnitz) brillierte zuletzt in Rhede mit neuer Bestzeit von 10,24 Sekunden. Felix Jahn (LC Jena) startet ebenfalls über 100 Meter, seine Paradestrecke sind die 200 Meter.
Mit internationaler Topkonkurrenz auf die Stadionrunde: Das gilt für den derzeit schnellsten DLV-Langsprinter wie deutschen Meister Jean Paul Bredau (VfL Wolfsburg), der angesichts der Konkurrenz wie den Rumänen Mihai Dringo, den Fünften der Hallen-WM Christopher Morales Williams aus Kanada sowie den Jamaikaner Demish Gaye – sie reisen mit Bestzeiten von unter 45 Sekunden an – sich weiter den 45 Sekunden annähern kann. Drei deutsche Athleten mit Christoph Schrick (Königsteiner LV), Hindernis-Ass Robin Müller (LC Top Team Thüringen) sowie Maximilian Berger (LSC Höchstadt/Aisch) nehmen die 1.500 Meter in Angriff, die vom Italiener Mohad Abdikadar angeführt werden.
Deutsche Meister im Anflug
Der deutsche Meister im Hürdensprint kommt: Gregory Minoue (TV Kalkum-Wittlaer) hatte jüngst bei der DM in Dresden seine Bestzeit auf 13,46 Sekunden nach unten geschraubt. Der Stabhochsprung war stets ein fester Programmpunkt. Nun kehrt er mit einem deutschen Titelträger zurück. Eine DM-Überraschung gelang Gillian Ladwig (Schweriner SC), als er sich in Dresden zum deutschen Meister mit 5,65 Metern kürte.
Ein Wiedersehen gibt es über 100 Meter mit fast der kompletten Bronze-Staffel aus Paris: Alexandra Burghardt (Cologne Athletics), Lisa Mayer und Rebekka Haase (beide Sprintteam Wetzlar). Im Vorjahr verzauberte Lisa Mayer die Zuschauer wie das Organisationsteam mit einem Sieg, den sie sicherlich gern wiederholen möchte. Bisher stehen für die 29-Jährige als Saisonbestleistung 11,10 Sekunden in der Bestenliste. Alexandra Burghardt wartet indes noch auf eine schnelle Zeit. Zur WM-Leistungsbestätigungsnorm von 11,20 Sekunden fehlen ihr sechs Hundertstel. Als Schnellste gemeldet ist die Jamaikanerin Kemba Nelson mit einer Bestzeit von 10,88 Sekunden. Ein schnelles Feld, dass auch Marlene Körner (LC Top Team Thüringen) sehr entgegenkommen wird, um ihre bisherige Bestzeit von 11,50 Sekunden nochmals anzugreifen.
Ricarda Lobe im weitereren Duell mit jungen Herausforderinnen
Im absoluten Aufwind befindet sich der deutsche Hürdensprint. Bei der DM behauptete sich Ricarda Lobe (MTG Mannheim) gegen die jungen Herausforderinnen. Nun trifft sie erneut auf die jungen Talente wie die DM-Zweite Amira Never (LAC Erdgas Chemnitz), Lia Flotow (1. LAV Rostock) als DM-Dritte, Hawa Jalloh (Wiesbadener LV) und Franziska Schuster (TSV Bayer 04 Leverkusen), die mit Zeiten unter oder nah an die Marke von 13 Sekunden bereits rasant unterwegs waren. Als Schnellste gemeldet ist die Jamaikanerin Kerrica Hill mit einer Bestzeit von 12,54 Sekunden. Im Kugelstoßen startet Chantal Rimke (VfB Stuttgart), als Nordhäuserin und Lokalmatadorin freut sich sich wieder in Heimatnähe in den Ring zu steigen
Ein großer Pluspunkt: In diesem Jahr ist es möglich, die Laufrichtung bei den Sprintstrecken flexibel und kurzfristig an den Wind anzupassen. Mit professioneller Vermessung und Bahnmarkierung entstehen bestmögliche Bedingungen für neue Höchstleistungen. Der Einsatz von 120 Helferinnen und Helfern ist ein deutliches Plus zum Vorjahr, unterstützt von einem starken Stammteam aus dem eigenen und befreundeten Vereinen. Tickets zum Preis für 15 Euro (Vollzahler), ermäßigt 10 Euro gibt es bei folgenden Partnern: Sparkasse Sondershausen, Nordhausen, Artern, Bad Frankenhausen und Greußen, SpoWa Pötzsch, Touristinfo Sondershausen und der EVN Nordhausen (Hauptstelle) und Energieservicecenter. Kinder bis 14 Jahren erhalten freien Eintritt.
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