Gold für Andor Rik Schumann: Dank eines starken Schlussspurtes sicherte sich Andor Rik Schumann am Donnerstagvormittag den Sieg über 800 Meter beim Europäischen Olympischen Jugendfestival in Skopje (Nordmazedonien).
Bei seinem ersten internationalen Einsatz jubelte Andor Rik Schumann (Erfurter LAC) am Donnerstag über den Titel beim EYOF-Finale über 800 Meter. Der 800-Meter-Läufer heftete sich zunächst an die Fersen des Italieners Umed Caraccio, der das Feld auseinanderzog. Einzig der Türke Muhammed Enes Yalcin versuchte zu folgen und wagte auf der zweiten Runde einen Vorstoß, die beiden Führenden konnten die Attacke jedoch kontern.
Erst auf der Zielgeraden folgte der Angriff von Andor Schumann, während beim Italiener sichtbar die Kräfte nachließen. Der Thüringer zog das Tempo an und stürmte an Umed Caraccio vorbei, wobei ihm sogar noch Zeit blieb, kurz vor der Ziellinie triumphierend die Arme in die Höhe zu reißen. In 1:48,82 Minuten wurde für den Sohn des Olympiasiegers von 2000 Nils Schumann eine neue Bestzeit gestoppt – den alten Hausrekord von 1:49,90 Minuten hatte der Deutsche U18-Meister erst im Vorlauf aufgestellt.
In Erfurt fieberte die Trainingsgruppe um einen der beiden Trainer am Livestream mit. „Das war eine ganz starke Leistung. Der Italiener hat das Rennen schnell gemacht, Andor hat sich reingehangen und nicht weggelassen. Auf den letzten 60 Metern schob er sich dann vorbei und siegte relativ klar. Er war einfach dort in einer sehr guten Verfassung am Start gewesen, und kann sich jetzt EYOF-Sieger nennen. Nils und ich sind darüber sehr froh, es hat alles wunderbar funktioniert. Nachdem er vor zwei Jahren vom Fußball zur Leichtathletik übergesiedelt ist, hat er heute sein erstes Meisterstück abgeliefert“, freute sich Enrico Aßmus aus dem Trainergespann mit Nils Schumann, der seinen Sohn vor Ort betreute.




