Schönebeck: Maurice Voigt siegt, Tom Meier verzichtet

Nach dem Einwerfen musste Tom Meier seine Pläne von einem Start beim Schönebecker SoleCup am Freitagabend begraben. Eine Vorsichtsmaßnahme. Derweil jagte Maurice Voigt seinen Speer sechs Mal durch die Lüfte – und gewann.

Im Stadion an der Magdeburger Straße flogen die Speere. Am weitesten der von Maurice Voigt (LG Ohra Energie), der mit 73,92 Meter die Konkurrenz für sich entschied. Allerdings wirkte er nach dem Wettkampf mit einem Faktor weniger glücklich: „Mit der Weite bin ich nicht zufrieden. Da ist deutlich mehr drin. An sich werfe ich sehr gern in Schönebeck, es macht wirklich Spaß hier und es waren auch einige Zuschauer dagewesen. Die Stimmung war gut, die Anlage top – aber es gibt halt Tage, da will man ein bisschen zu viel und dann klappt es meist nicht. Heute war eben so ein Tag“, resümierte der U23-Athlet.

Mit seinem Tagessieg gewann er zugleich die Speerwurf-Wertung der Männer im erstmals ausgetragen Deutschen Wurfcup. Schönebeck war die finale Station für die Aktiven, so dass die Sieger und Platzierten im Rahmen der jeweiligen Siegerehrungen ausgezeichnet wurden. „Es ist auf jeden Fall schön, dass man in Deutschland eine kleine Reihe an Wettkämpfen hat und dort Punkte sammeln kann, egal ob man jetzt sonderlich gut oder nicht so gut war. Und man trifft meist auf mehrere Leute, die man durch die Cup-Reihe oftmals dann wiedersieht, wodurch man dadurch ein stärkeres Starterfeld hat und nicht gegen sich allein wirft.“

Gern hätte Tom Meier seine Leistungen von den vorherigen Meetings bestätigt, wenn nicht sogar weiter ausgebaut. Aus einem Start wurde nichts. Er verfolgte Tom Meier (LC Jena) die Speerwurf-Konkurrenz als Zuschauer. „Er hat sich beim Einwerfen die Adduktoren gezerrt. Es war vernünftig nicht zu starten“, erklärte Trainerin Petra Felke. -sam-