Rehlingen: Speerwurf-Sieg für Meier, Peter wird Zweiter mit Saisonbestzeit (Update)

Ein Premieren-Wochenende liegt hinter Lukas Peter. Zum Auftakt durfte er am Freitag erstmals das Nationaltrikot in der DLV Staffel über 4x400 Meter in Regensburg tragen, am Sonntag folgte beim Internationalen Pfingstsportfest in Rehlingen, das zur World Athletics Continental Tour gehört und als Bronze Level Meeting der Leichtathletik weltweit gelistet wird, sein Start über 400 Meter Hürden. In der Speerwurf-Konkurrenz setzte sich Tom Meier durch.

Für Lukas Peter (LC Jena) war es die erste Teilnahme in solch einem höher gelisteten Meeting. Allerdings musste er auf seinen Start über 400 Meter Hürden etwas länger warten. Heftiger Starkregen hatte für eine Unterbrechung des Meetings gesorgt. Genau in jenem Augenblick, als der Thüringer mit seiner Erwärmung beginnen wollte. Sein Start erfolgte dann eine Stunde später als ursprünglich angesetzt. „Er ist dann bei sehr schwierigen Bedingungen gelaufen. Er hatte die Bahn 2 gezogen und trotzdem bei vier gemeldeten Teilnehmern den zweiten Platz belegt. Das ist eine gute Leistung“, befand sein Trainer Rico May.

Bei seinem dritten Saisonstart über 400 Meter Hürden blieb er erstmals unter der 52-Sekunden-Marke. Gestoppt wurden 51,97 Sekunden, die eine Verbesserung seiner Saisonbestleistung bedeuteten. Allerdings mit ganz viel Luft nach oben. „Es hat rhythmisch noch nicht viel gepasst. Das wird das Ziel der nächsten Wettkämpfe, dass wir das in Richtung Berlin gut hinbekommen“, sagte Rico May. Nichts desto trotz sorgte Lukas Peter mit seinem zweiten Platz und Saisonbestleistung für „ein tolles Ergebnis“. Die Richtung stimmt. So konnte er sich von Rennen zu Rennen – beginnend in Hannover (52,43 sec) über Duisburg (52,32 sec) bis Rehlingen (51,97 sec) – kontinuierlich steigern.

Nach seinem zweiten Platz in Eisenstadt, ebenfalls ein Meeting der Kategorie Continental Tour Bronze, durfte sich Tom Meier (LC Jena) nun über den ersten Platz im Speerwerfen freuen. Im fünften Versuch ließ er sein Arbeitsgerät auf 72,55 Meter segeln. "Es war ein sehr langes wie erfolgreiches Wochenende. Man hat Tom heute schon die vielen Auto-Kilometer angemerkt. Aber er hat, nachdem zwei Werfer weiter geworfen haben, gekontert. Das war wichtig für den Kopf und das Selbstbewusstsein. Sein Anlauf verbessert sich auch von Wettkampf zu Wettkampf", bilanzierte Trainerin Petra Felke. -sam-

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