Jena/Nordhausen: Sanierung und Neubau von Sportstätten

Jena. Abschied vom alten Ernst-Abbe-Sportfeld. Die Bagger rollen: Am Montag (23. November) gab es den symbolisch ersten „Spatenstich“ für das Bauvorhaben, das eine neue funktionale und zweitligataugliche Fußball-Arena für 15.000 Zuschauer vorsieht und bis zum Sommer 2023 entstehen soll. Dann allerdings ohne Tartanbahn für die Leichtathleten. Diese bekommen ihr eigenes Stadion an der Wöllnitzer Straße.

Das Fußballstadion mit Leichtathletikanlage kann so manch emotionale Geschichte erzählen. Wie die des tschechischen Speerwerfers Jan Železný, dem am 25. Mai 1996 der bis heutige gültige Weltrekord von 98,48 Meter gelang. Zudem war es regelmäßig Austragungsstätte der DDR-Meisterschaften und DDR-Juniorenmeisterschaften. Nach der deutschen Wiedervereinigung war das Stadion drei Mal (2004, 2011, 2015) Austragungsort für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Zu einem festen Termin im Jahr wurde das Nationale Sparkassen-Meeting, wo Leichtathletik der Spitzenklasse geboten wurde.

MDR

Nordhausen. Nun ist es offiziell: Die erste Sanierungsstufe des Nordhäuser Hohekreuz-Sportplatzes wurde am Dienstag (24. November) durch Oberbürgermeister Kai Buchmann ofiziell freigegeben. „Für den Nordhäuser Sport im Allgemeinen und für die hiesigen Leichtathleten im Speziellen ist heute ein guter Tag. Ich freue mich außerordentlich, dass wir nach Jahren des Nichtstuns nun endlich den ersten Schritt hin zu einem modernen Leichtathletik-Stadion in Nordhausen geschafft haben,“ freute sich Kai Buchmann. Im Rahmen des nun erfolgreich abgeschlossenen 1. Bauabschnitts erfolgte die bauliche Sanierung folgender Sportanlagen u.a. 400-Meter-Rundbahn, eine neun Bahnen zählenden 100-Meter-Sprintlaufbahn, kombinierte Weitsprunganlage sowie ein Diskus- und Hammerwurfring mit Sicherheitskäfig. Die für den 2. Bauabschnitt anvisierte Förderung wurde seitens des Landes im Jahr 2021 nicht berücksichtigt und soll für das Jahr 2022 erneut beantragt werden. PM

Stadt Nordhausen

nnz