München: Quali-Aus für Thomas Röhler

Für Thomas Röhler (LC Jena) endete die EM-Reise am Freitagvormittag in der Qualifikation. Der 30-jährige Speerwerfer war gleich in der ersten Qualifikationsgruppe im Münchner Olympiastadion gefordert. Für die direkte Qualifikation waren 83,50 Meter gefordert. Diese Weite blieb für alle Athleten an jenem Vormittag unerreicht. So gab es lediglich zwölf kleine „q“. Allerdings nicht für Thomas Röhler, der im Regen alles versuchte – und dabei lautstark vom Publik unterstützt wurde, aber sein Speer landete im weitesten Versuch auf enttäuschenden 71,31 Meter. Er belegte den letzten Platz in der Gruppe A.

„Ich glaube, viele wissen, dass das gerade die herausforderndste Zeit in meiner gesamten sportlichen Karriere ist, in der ich da gerade stecke. Es war schön, dass die Leute draußen waren, obwohl es nur eine Qualifikation war. Das habe ich so noch nie erlebt. Es waren echt viele da, so früh und trotz Regen. Das macht schon Spaß. Aber nichtsdestotrotz bist du mit deinem Speer beschäftigt. Du willst weit werfen, du kennst die Aufgaben, die du zu tun hast. Es ist schon ein recht großes weinendes Auge, hier nicht im Finale dabei zu sein. Es erscheint relativ einfach. Keiner hat hier heute etwas Bedeutendes gezeigt und man hat ja immer die Hoffnung, aus dem Training zu kommen und dass dieser eine Wurf, den man da letzte Woche mal gesehen hat, dass der passiert. Aber da bin ich einfach Realist genug, dass ich weiß, dass da noch viel zu tun ist. Darum geht es am Montag heim und dann wird weiter trainiert“, ordnete er seinen Wettkampf und seine Leistung gegenüber leichtathletik.de ein. -sam-

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