In akribischer Arbeit und mit einer extra Portion Leidenschaft wurde alles vorbereitet. Die Strecke wurde präpariert und die Sportplatzanlage vorbereitet. Was für ein Zusammenhalt und klasse Zusammenarbeit zwischen Verein und Stadt Münchenbernsdorf. Schließlich kam das "Go" von den Radfahrern und vom Bauhof der Stadt, alles steht und passt.
Es konnte losgehen.
Am Morgen des Lauftages standen tiefe Minusgrade auf dem Thermometer und es herrschte ein klarer Himmel. Als die Sonne aufging, erstrahlte die Anlage in einem tollen Licht, alle Helfer waren da und wussten, was zu tun war. Die Läufer kamen in Scharen aus nah und fern. Von den 723 vorangemeldeten Läufern waren es am Ende 621, die sich auf die Strecken zwischen 400m und 10,8 Kilometer begaben. Neu war bei dieser Auflage die Trennung von Walking und Nordic Walking, die sich am Ende als richtige Entscheidung herausstellte. Ebenso wurde diese Strecke im Vorfeld geändert und von 7,7km auf 9,6km erweitert.
Die Sonne strahlte nun über der kompletten Landschaft und um Punkt 10:00 Uhr ertönte der erste Startschuss für den 400-Meter-Kids Run um die Günter-Fricke-Spielfläche, bei dem der Nachwuchs mit großem Engagement an den Start ging. In der weiblichen Konkurrenz siegte Marlene Löffler (TSV 1880 Gera-Zwötzen), während sich bei den Jungen Jona Rohn (SV Seelingstädt-Rückersdorf) den ersten Platz sicherte.
Im 1-Kilometer-Schülerlauf überzeugten Greta Kneisel (SV Hermsdorf) und Oskar Bräunlich (Leichtathletik Verein Gera) mit den schnellsten Zeiten in ihren jeweiligen Wertungen.
Der 3-Kilometer-Einsteigerlauf zum Förstel-Eck richtete sich insbesondere an Laufanfänger und Hobbyläufer. Jedoch nahmen auch viele ambitionierte Nachwuchssportler diese Strecke in Angriff. Hier konnten sich Marlene Schille bei den Frauen sowie Willi Hiegemann bei den Männern durchsetzen, beide startend für den TSV 1880 Gera-Zwötzen.
Über die Distanz von 5,5 Kilometern zur Biereiche gewann Sandrine Hilke (LV Gera) die Frauenwertung. In der Männerkonkurrenz belegte Leonas Lifka (TSV 1880 Gera-Zwötzen) den ersten Platz.
Den sportlichen Höhepunkt der Veranstaltung stellte der 10,8-Kilometer-Hauptlauf zur Hohen Reuth dar. Bei den Frauen setzte sich zum dritten Mal in Folge Maja Betz (SC Ostheim/Rhön) durch. Zweite wurde die Hermsdorferin Ann-Kathrin Deubner vor Christin Gebhardt vom SV Sömmerda. In der Männerwertung gewann Theodor Popp (Jenaer Intervallexpress) in einem engen Rennen vor Sebastian Harz (SV Hermsdorf) und Sebastian Seyfarth (1. SV Gera).
Ergänzt wurde das Programm durch die 9,6-Kilometer-Walking- und Nordic-Walking-Wettbewerbe. Hier erzielten unter anderem Simone Mänz-Radzey (FSV 1950 Gotha), Uwe Bruell (Run4Fun), Stephanie Bräunlich und Till Höfer (Zedlitz) die jeweils besten Ergebnisse.
Die Läufer schwärmten vom malerischen Winterwald und den vielen Sonnenstrahlen, die sich zwischen den Bäumen zeigten. So etwas habe ich noch nicht erlebt, hieß aus verschiedenen Ecken. Ein rundum gelungener Lauftag, der durch den beherzten Einsatz der zahlreichen Helfer ermöglicht wurde. Eine der wichtigsten Zahlen des Tages kam von der ansässigen DRK Ortsgruppe, die keine Verletzungen oder andere Probleme registrierte. Ebenso hatte auch die Feuerwehr alles unter Kontrolle. Weiter geht es dann beim Thüringer Laufcup in Apolda mit dem 46.Morentallauf am 29.03.2026, welcher zugleich die Landesmeisterschaft im Halbmarathon beinhaltet.







