Erfurt: Empfang und Würdigung beim Thüringer Ministerpräsidenten

Gold, Silber, Bronze und viele gute Platzierungen – darüber durften sich die Thüringer Olympioniken und Paralympioniken bei den diesjährigen Spielen in Tokio freuen. Anlass für Ministerpräsident Bodo Ramelow, die Athletinnen und Athleten wie ihre Trainer am vergangenen Mittwoch zu empfangen und ihre Leistungen zu würdigen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Landessportbund Thüringen organisiert, deren Vizepräsidentin, Silke Kraushaar-Pielach, ebenfalls ein Grußwort sprach.

„Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen und vor dem, was jede und jeder Einzelne bei den Olympischen Sommerspielen und den Paralympics in Tokio geleistet hat“, so der Ministerpräsident. „Diese Spiele werden lange in Erinnerung bleiben. Wir haben hochklassige und spannende Wettkämpfe erlebt – manchmal mit überraschendem Ausgang. Wir haben aber auch Spiele erlebt, die coronabedingt um ein Jahr verschoben werden mussten und die nur unter hohen Sicherheitsmaßnahmen und reglementierten Bedingungen, ohne Zuschauer oder ein Rahmenprogramm möglich waren. Dass niemand von Ihnen aufgegeben hat, dass Sie trotz erschwerter Trainingsbedingungen, der teilweisen Wiederholung von Qualifizierungen und teils später Nominierungen hochmotiviert Ihren Weg nach und in Tokio gegangen sind – das verlangt allerhöchsten Respekt. Wir alle sind sehr stolz auf unser Team aus Thüringen!“

Zu den gewürdigten und anwesenden Athleten zählte Jonathan Hilbert (LG Ohra Energie), der bei seiner Olympia-Premiere über 50 Kilometer Gehen mit dem zweiten Platz in Sapporo überraschte. „Die sportlichen Erfolge der neun in Tokio dabei gewesenen Olympioniken und fünf Paralympioniken sind weit mehr als eine Einzelleistung. Sie sind nur möglich im Zusammenspiel von jahrelangem harten Training, perfekter Anleitung, guter mentaler wie körperlicher Betreuung, eisernem Willen und dem Rückhalt durch die Familie“, so Ramelow weiter. „Mein großer Dank gilt allen, ohne die das Geleistete undenkbar gewesen wäre.“

Damit richtete er diese Worte unter anderem an die anwesenden Trainer, die ebenfalls eine besondere Würdigung erfuhren. Der Einladung folgten Geher-Trainer Petro Zaslavskyy sowie die Sprint-Trainer Gerhard Jäger und Tobias Schneider. „Es war eine schöne Aufmerksamkeit, dass man die Athleten für ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen gewürdigt hat. Die Trainer wurden gleichermaßen für ihre Arbeit geehrt. Es war ein schöner wie sehr würdiger Rahmen beim Ministerpräsidenten Bodo Ramelow gewesen zu sein und auch das eine oder andere Gespräch zu führen“, sagte Tobias Schneider. -PM Thüringer Staatskanzlei/sam-