Parallel zu den Thüringer Landesmeisterschaften gingen einige Nachwuchs-Talente beim DSC-Meeting am Samstag an den Start. Nach zuletzt eher widrigen Bedingungen konnte Malina Fromm nun aufatmen. Die U18-Sprinterin drückte ihren Hausrekord über 100 Meter auf 10,93 Sekunden und verpasste die U18-EM-Norm dabei nur knapp um drei Hundertstelsekunden. Tim Wehner war über die Hürden erneut flott unterwegs.
Für Malina Fromm (Erfurter LAC) fügte sich in Dresden alles zum Guten. Nach dem sie in den letzten Rennen wie in Regensburg eher Windpech hatte, durfte sich die U18-Sprinterin am Samstag über ihre erste Zeit (bei regulärem Wind) unter 12 Sekunden freuen. „Mein Ziel war es auf jeden Fall unter 12 Sekunden und auch EM-Norm zu laufen. Die Bedingungen waren etwas schwierig – für mich zu kühl. Ich mag es eher wärmer“, sagte sie. Nach 12,08 Sekunden im Vorlauf folgte im Finale die Steigerung auf 11,93 Sekunden. „Der Start hat im Vorlauf gar nicht funktioniert. Da habe ich auf den ersten Metern viel zu wenig Druck gemacht. Im Endlauf war es dann viel besser“, resümierte Malina Fromm. Ein kleiner Wermutstropfen blieb, denn zur U18-EM-Norm fehlten am Ende nur drei Hundertstelsekunden. Diese sollen, wenn möglich, bereits am kommenden Freitag beim Anhalt-Meeting in Dessau folgen.
Von Wettkampf zu Wettkampf immer schneller: Seine bisher zwei schnellsten Zeiten über 110 Meter Hürden trommelte Tim Wehner (LC Jena) im Heinz-Steyer-Stadion auf die Bahn. Der U18-Hürdensprinter kam in Vorlauf auf 14,11 Sekunden. Im Finale war er nochmals schneller und beendete das Rennen in 14,04 Sekunden als Zweiter hinter Luca Koch (LAC Erdgas Chemnitz; 13,58 sec).
Lelia-Lovisa Schrapps pulverisiert Hürdenbestzeit, Felix Wolff rasant über 100 Meter
Im Feld der Aktiven über 400 Meter Hürden belegte Sebastian Lehmann (LG Ohra Energie) in neuer Bestzeit von 54,76 Sekunden den zweiten Platz. Emily und Clara Seidel (LC Jena) machten den Hürdensprint bei den Frauen unter sich aus. Im Finale setzte sich Emily in 14,10 Sekunden vor ihrer Zwillingsschwester Clara in 14,20 Sekunden durch. Ihre Bestzeit über 400 Meter Hürden pulverisierte Lelia-Lovisa Schrapps (LC Jena), sie blieb erstmals unter 63 Sekunden und kam in 62,55 Sekunden ins Ziel. Der Siebenkampf ist die Passion von Clara Seidel. Nach der guten Hürdenzeit folgte im Weitsprung eine Verbesserung ihrer Bestweite auf 5,87 Meter.
Mit drei schnellen Zeiten starteten Felix Wolff (LC Jena), Pepe Krause (Erfurter LAC) und Merlin Leuthardt (LG Ohra Energie) in die U20-Konkurrenz über 100 Meter. Während Felix Wolff nach seiner Bestzeit von 10,85 Sekunden auf das Finale verzichtete, liefen Pepe Krause (10,90 sec) und Merlin Leuthardt (11,11 sec) nochmals auf. Im Endlauf erreichte Pepe Krause in 10,98 Sekunden den zweiten Platz, Merlin Leuthardt drückte seine Saisonbestzeit auf 11,08 Sekunden und wurde Fünfter. "Wir haben lange darauf gewartet, und endlich ist er dabei. Felix erreichte im Vorlauf die beste Zeit mit 10,85 Sekunden. Das war persönliche Bestzeit und auch die DM-Norm", zeigte sich sein Trainer Rico May erleichtert.
Leni Hildebrandt mit U20-DM-Norm im Weitsprung
In der weiblichen Jugend U20 konnte Leni Hildebrandt (LC Jena) gleich zwei neue Hausrekorde mitnehmen. Über 200 Meter standen 25,95 Sekunden im Protokoll, im Weitsprung steigerte sie sich auf 5,80 Meter. "Im Weitsprung hat sie auf dem Punkt die DM-Norm erreicht. Für sie wird es die erste DM-Teilnahme sein", sagte ihr Trainer Rico May. Im Hürden-Finale kam Magdalena Huhn (LC Jena) in 14,18 Sekunden auf Rang zwei.
Bereits am Freitagabend nutzte Aspasia Winkler (LC Jena) die guten Bedingungen. Die U20-Dreispringerin blieb mit neuer Saisonbestleistung von 12,24 Metern über dem geforderten Richtwert für die Deutschen Jugendmeisterschaften (U23). Ergebnisse



