Klappe, die Vierte: Bereits zum vierten Mal veranstaltete der Thüringer Leichtathletik-Verband sein TLZ-Wochenende. Nach der gelungenen Premiere 2022 in Ilmenau folgten Nordhausen und zuletzt Oberhof als Austragungsorte. Nun kehrte das Team um die TLV-Sichtunsgtrainer Steffen Droske und Svenja Engler zurück in die Rolandstadt. Die Rothleimmühle erwies sich erneut als perfekter Ausgangspunkt für die jungen Athleten im Alter von zehn bis 14 Jahren, die in der Wiedigsburghalle, auf dem Gehegeplatz und dem Sportplatz des Herder-Gymnasiums optimale Bedingungen für das sportliche Wochenende vorfanden.
Aus den sieben Leichtathletik-Talentleistungszentren in Thüringen reisten am Freitag um die 70 Nachwuchs-Athleten mit ihren Trainern an. Erster Anlaufpunkt war das Jugendgäste- und Bildungshaus Rothleimmühle. „Es ist gar nicht so einfach geeignete Standorte für das TLZ-Wochenende zu finden. Es muss eine hohe Anzahl an Sportlern untergebracht werden, und die Wege sollten auch nicht allzu weit sein. Wir haben uns erneut für Nordhausen entschieden, weil hier das Gesamtpaket einfach stimmt. Die Wiedigsburghalle mit dem Sportplatz des Herder-Gymnasiums liegt fußläufig sehr nah, wir haben hinter der Rothleimmühle das Gehege, wo wir am Freitag nach der Ankunft noch eine kleine Nachtwanderung gemacht haben“, erklärte TLV-Sichtungstrainer Steffen Droske.
Training, Gesprächsrunden, Quiz
Bereits am Freitagabend stieß der kommissarische TLV-Vizepräsident Max-Otto Strobel zu der Truppe hinzu. Er führte in lockerer Runde Gespräche mit den Trainern wie den TLZ-Verantwortlichen. Am Samstag begrüßte Werner Hütcher als Kreissportkoordinator des Landkreises Nordhausen sowie Andreas Trump als Schulleiter des Herder-Gymnasiums wie erster ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt Nordhausen die Nachwuchs-Athleten wie Trainer. Aufgeteilt waren die Kinder in sechs Gruppen. Gemäß den sechs Stationen: Sprung, Wurf, Sprint, Hürde, Ausdauer/Gehen und Athletik. Betreut wurden diese durch die TLV-Trainer Steffen Droske, Svenja Engler, Tobias Schneider, Julia Henze, Carolin Streipart sowie Karl Moritz Meyer, er ist Lehrertrainer am Sportgymnasium Erfurt. Trainiert wurde in der Wiedigsburghalle, auf dem Sportplatz des Herder-Gymnasiums und auf dem Gehegeplatz. Jede Gruppe durchlief in den Tagen des Wochenendes jede Station einmal.
Umrahmt wurden die Trainingseinheiten am Samstagnachmittag von einer Gesprächsrunde, bei der Sichtungstrainer Steffen Droske und Svenja Engler ihre Arbeit beim Verband näher erklärten und sich anschließend den Fragen der jungen Sportler stellten. „Grob ging es um Talent, Sichtung und Sportschule“, sagte Steffen Droske. Nach der zweiten Trainingseinheit am Nachmittag folgte am Abend ein vielseitiges Quiz im Duell Sportler gegen Trainer. „Es galt Fragen zu beantworten wie sportliche Aufgaben zu lösen. Da war wirklich jeder gefordert“, meinte Steffen Droske. Zudem gab es an jenem Abend eine weitere Trainerberatung, bei der die Arbeit an den Talentleistungszentren nochmals im Fokus stand. Es gab einen konstruktiven Austausch. Am Abschlusstag stand die letzte der drei geplanten Trainingseinheiten an, bei der Athleten wie Trainer nochmals ordentlich gefordert wurden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Rothleimmühle traten die Sportler wie ihre Trainer die Heimreise an.
Fotos Christoph Keil (Download bis zum Wochenende verfügbar)






