Die wohl größte Überraschung bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund gelang Max Arnold. Der U20-Hürdensprinter pulverisierte im Halbfinale seine Bestzeit und erreichte das Finale. Ebenfalls den Endlauf erreichte Robin Müller über 1.500 Meter.
Bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen gelang Max Arnold (LC Jena) eine neue Bestmarke im Weitsprung. Nur eine Woche später folgte der nächste Hausrekord. Nämlich über 60 Meter Hürden. Er war einer der wenigen U20-Hürdensprinter, der in dieser Hallensaison auch über die Männerhürde lief. In 8,38 Sekunden hatte der Schützling von Trainer Rico May sein DM-Ticket gebucht. In Dortmund ging es für ihn darum, Erfahrungen zu sammeln und seine Bestleistung anzugreifen. Im Halbfinale, auf Bahn 7 laufend, kam Max Arnold richtig gut durch den Hürdenwald. So gut und schnell, dass er in 8,15 Sekunden seine bisherige Bestzeit um 23 Hundertstelsekunden pulverisierte. Obendrauf gab es noch das kleine q für einen der zwei Zeitschnellsten, das ihn überraschend ins Finale brachte. Den Endlauf beendete er in 8,31 Sekunden als Achter.
Mit den besten deutschen Hürdensprinterinnen durfte sich Aurora Klotz (LC Jena) im Halbfinale messen. Die U20-Athletin kam in 8,57 Sekunden als Siebte ins Ziel. Eine Runde weiter schaffte es hingegen Robin Müller (LG Ohra Energie) über 1.500 Meter. Als Viertschnellster in 3:51,52 Minuten qualifizierte er sich direkt für das Finale am Sonntag (13:38 Uhr). Mit diesem kam der 22-Jährige an allen drei DM-Tagen zum Einsatz. Bereits am Freitag zum DM-Auftakt war Robin Müller über 3.000 Meter im Einsatz (wir berichteten).



