Dessau: Hindernis-Asse Robin Müller bester DLV-Starter, Karl Geburek mit Bestzeit

Bei hochsommerlichen Temperaturen ging am Freitag das 28. Internationale Leichtathletik-Meeting „Anhalt 2026" in Dessau über die Bühne. Gestartet wurde mit dem Vorprogramm, anschließend folgte das Hauptprogramm mit namhaften wie erfolgreichen Top-Athletinnen und -Athleten.

 

Im Vorprogramm starten die Erfurter Nachwuchs-Sprinter Pepe Krause und Malina Fromm. Für letztere bot sich die erneute Chance, die Norm für die U18-Europameisterschaften in Rieti (Italien; 16. bis 19. Juli) von 10,90 Sekunden abzuhaken. In dieser Saison war Malina Fromm mit 10,93 Sekunden bereits nah an diesen Wert herangelaufen. Das Vorhaben gelang nicht. Im Vorlauf bei 2,1 m/s Gegenwind standen 12,14 Sekunden im Protokoll, im anschließenden Einladungslauf nochmals eine Zeit unter 12 Sekunden von 11,99 Sekunden. U20-Sprinter Pepe Kraus lief ebenfalls zwei Mal und steigerte dabei seine Jahresbestzeit auf 10,88 Sekunden.

Im Hauptprogramm sorgten die 3.000-Meter-Hindernisläufer für den krönenden Abschluss. Mit im Feld vertreten zwei Thüringer: Robin Müller (LG Ohra Energie) und Karl Geburek (ASV Erfurt). Für beide war es der erste Start nach ihrem Trainingslager in St. Moritz. „Es war ein guter Wettkampf. Es war zwar sehr heiß, aber dann am Abend ganz okay“, sagte Enrico Aßmus, der seine Schützlinge vor Ort betreute. Er sah wie Karl Geburek am Ende des Feldes zu einer neuen Bestzeit von 8:49,81 Minuten lief. Etwas weiter nach vorne hatte sich Robin Müller orientiert. Er wurde als Vierter in 8:27,25 Minuten sogar bester DLV-Starter. Mit 78,04 Metern beendete Thomas Röhler (LC Jena) den Speerwurf als Zweiter.

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