Die DM-Reise geht weiter: Auf Kelsterbach folgt Celle. Am kommenden Wochenende (2./3. Mai) werden die Deutschen Meistertitel über die Langstrecke und in den Langstaffeln vergeben. Medaillenchancen rechnen sich auch einige Thüringer Starter aus.
Die Langstreckler eröffnen das lange DM-Wochenende. Anton Saar (Erfurter LAC) peilt dort seine zweite DM-Medaille in diesem Jahr an. Bereits Anfang März war der Schützling von Landestrainer Enrico bei den Deutschen Meisterschaften über 10 Kilometer Straße in Uelzen erfolgreich. In 29:21 Minuten kam er in der U23-Wertung auf Rang drei. „Für ihn war es eine super Steigerung, er lief dabei nur dicht am Thüringer Rekord von Robin Müller vorbei. Für Celle ist er für mich ebenfalls klarer Medaillenkandidat. Das ist das Ziel über 10.000 Meter“, sagt Enrico Aßmus. Ebenfalls in dieser Altersklasse über 10.000 Meter unterwegs sein wird Lukas Wieseke (GutsMuths-Rennsteiglaufverein).
In der Jugend U20 starten mit Til Stephan (Erfurter LAC) und Leonard Kaufmann (LG Ohra Energie) zwei Thüringer Nachwuchs-Läufer über 5.000 Meter. Aufgrund der 32 gemeldeten Athleten geht ihr Trainer Enrico Aßmus davon aus, dass es einen A- und B-Lauf geben wird. „Die Frage ist nur, wie die Läufer eingeteilt werden? Beide haben gut trainiert und es geht darum eine neue Bestleistung aufzustellen. Ich traue ihnen zu, in die Top 8 zu laufen“, blickt Enrico Aßmus voraus. Ebenfalls stark präsentierten sich zuletzt Gloria Herold (Race Erfurt) und Helena Manzke (Erfurter LAC), beide durften sich in diesem Jahr ebenfalls schon DM-Medaillen umhängen lassen. Zuletzt Gloria Herold bei den Deutschen Meisterschaften im Berglauf in Breitungen. Für sie gab es Silber in der Jugend U20. In Uelzen war Helena Manzke erfolgreich. Für sie gab es die erste DM-Einzelmedaille – nämlich Bronze. Nun stehen 5.000 Meter im Stadion auf dem Programm.
Beide haben über die vergangenen Wochen ebenfalls gut trainiert, sie sind bestens vorbereitet. Ihr Trainer peilt für beide eine Platzierung um die Top 8 an. „Mal schauen, vielleicht können wir sogar eine Medaillenplatzierung realisieren. Ein bisschen haben wir auch die Norm für die U20-Weltmeisterschaften in Eugene mit 16:25 Minuten im Auge. Dafür muss an diesem Tag schon alles zusammenpassen. Zumal es am Wochenende auch relativ warm werden wird. Demzufolge wird es nicht einfach. Wir schauen mal, wenn es die Tagesform zulässt, ob wir eine schnelle Zeit realisieren können“, meint Enrico Aßmus.
Tags drauf werden die Deutschen Meistertitel in den Langstaffeln vergeben. In der W40 ist der SV Concordia Großengottern über 4x400 Meter sowie 3x800 Meter mit Marion Stedefeld, Christin Heinke, Anke Seise, Jeannine Grießbach, Kati Nover und Doreen Scheler gemeldet.
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