Ausbildung geschafft! Zehn Kampfrichter sind ab jetzt Obmann

Am 21./22. Oktober 2017 haben in Tambach-Dietharz zehn erfahrene Kampfrichterinnen und Kampfrichter des Thüringer und des Bayerischen Leichtathletikverbandes ihre Ausbildung zum Obmann erfolgreich absolviert. Obleute übernehmen in den Kampfgerichten bei Leichtathletikveranstaltungen eine Führungsposition. Sie weisen die übrigen Kampfrichter in ihre Aufgaben ein und entscheiden über die Gültigkeit der einzelnen Versuche in technischen Wettbewerben. Eine Ausbildung zu dieser Funktion setzt in der Regel mehrjährige Erfahrung als Kampfrichterin oder Kampfrichter in unterschiedlichen technischen Disziplinen oder auch im Lauf auf der Kreis- und Landesebene voraus. Die Teilnahme an einem solchen Lehrgang ist deshalb immer an eine Nominierung geknüpft.

Die eineinhalbtägige Ausbildung konzentrierte sich auf die Aufgaben eines Obmanns in den einzelnen Disziplinengruppen. Die Teilnehmer standen dabei besonders vor der Herausforderung, vertiefte Führungs- und Regelkenntnisse auch in den Disziplinen zu erwerben, in denen sie bisher wenige Einsätze und damit geringere Erfahrungen vorweisen konnten. Anders als Spezialweiterbildungen zu den Bereichen Lauf, Sprung oder Wurf/Stoß erstreckt sich die Obmannausbildung auf alle Wettbewerbe innerhalb einer Leichtathletikanlage. Diskutiert wurden insbesondere Fallbeispiele und Entscheidungssituationen und gleichfalls auch die richtige Kommunikation mit anderen am Wettkampf beteiligten Personen.

Dem theoretischen Abschnitt vor zwei Referenten im Seminarraum werden in der kommenden Hallen- und Freiluftsaison Praxiseinsätze folgen, bei denen die Teilnehmer von erfahrenen Schiedsrichtern begleitet werden. Die neuen Obleute werden deshalb schon bald ihre Funktion als leitende Kampfrichter an den Wettkampfanlagen bei Leichtathletikveranstaltungen wahrnehmen. Zur Durchführung dieser Wettkämpfe ist der Thüringer Verband auf ihre ehrenamtliche Mithilfe angewiesen, wünscht ihnen stets das richtige Augenmaß bei allen ihren Entscheidungen und weiterhin viel Freude an der Leichtathletik.