34. Frankenwaldlauf: Rekordverdächtige Beteiligung

Für über 150 Läuferinnen und Läufer im Alter von 2 bis 83 Jahren fiel am 31. Juli der Startschuss zum 34. Frankenwaldlauf Oßla. Nahezu doppelt so viele Sportbegeisterte nahmen damit im Vergleich zum Vorjahreslauf teil. Auf den beiden 9 und 18 Kilometer langen Hauptstrecken sammelten insgesamt 108 Läuferinnen und Läufer auch in diesem Jahr wieder Wertungspunkte für den Novo Nordisk TLV-Laufcup, den Saale-Orla-Läuferpokal (SOLP) sowie den Sparkassencup Saalfeld-Rudolstadt – und das auf anspruchsvollen Strecken um den Fichteberg, durch die Schieferhalden und für die 18 Kilometer hinauf auf den 792 Meter hohen Wetzstein. Auch Nordic Walker waren auf beiden Strecken mit von der Partie.

Auf den 9 Kilometern gab es bei den Frauen eine Wiederholungs-Siegerin: Juliane Bähring vom AC Apolda, die diese Strecke bereits 2019 und 2021 für sich entscheiden konnte – diesmal in einer Zeit von 41:10 Minuten. Der Thüringerin folgten auf den Plätzen zwei und drei Rita Reinhold vom SV Blau-Weiß Bürgel und Babette Udhardt vom USV Erfurt. Bei den Männern gewann auf dieser Distanz Adrian Panse – ebenso vom USV Erfurt – in 31:35 Minuten, gefolgt vom Vorjahressieger Hannes Hittinger. Platz drei ging an Sebastian Seyfarth, der für den 1. SV Gera mit dabei war.

Den „Langen Kanten“ über den Wetzstein auf der 18-Kilometer-Strecke gewann Michael Sturm vom Saalfeder LV in 1:10,36 Stunden – sieben Minuten schneller als der Vorjahressieger und fast vier Minuten vor dem Zweitplatzierten Daniel Greiner vom SVS Sömmerda. Mattias Kögel wurde Dritter. Insgesamt sechs laufbegeisterte Frauen gingen auf den 18 Kilometern an den Start. Es siegte Natalie Löffler vom ASC Marktrodach in 1:36,35 Stunde. Erneut auf dem Treppchen und als Zweitplatzierte: Sabrina Kolb vom SGB Stadtsteinach, vor Susanne Roth vom Crazy Runners Team Frankenwald.

Wieder mit dabei: Der Nordspanier Carlos Rodriguez, der für die weiteste Anreise prämiert wurde. Ebenso eine Würdigung fanden der jüngste und älteste Teilnehmer über die beiden Hauptstrecken: Sven Knarr vom Schieferlandteam mit 16 Jahren und wiederholt Raimund Krauße aus Greiz mit 83 Lenzen. Sportliche Laufleistungen erbrachten auch die Lokalmatadoren Christian Drosedo aus Oßla, Michael Korn aus Wurzbach, Alexander Schlick und Günter Grießhammer aus Lehesten sowie Peter Warnat aus Ebersdorf.

Als erster Lauf war pünktlich um 9 Uhr der „Kinder-Gimpel-Lauf“ über die 800-Meter-Schleife durch den Ort gestartet. 30 Nachwuchssportlerinnen und -sportler, einige begleitet von Mama, Papa bzw. Oma und Opa, rannten um die begehrten Medaillen. Am Rundkurs über drei Kilometer – den „Gimpel-Schnupperlauf“ – probierten sich 16 Nachwuchstalente aus. Zeitschnellster wurde Christoph Rössler aus Mittweida in 14:50 Minuten. Auf ein Neues zum 35. Frankenwaldlauf am Sonntag, den 30. Juli 2023. -Pressemitteilung des ASC Frankenwald/Hartmut Schleicher-