Entwicklung von 1918 bis 1945

Karl Hähnel (Turnverein Ilversgehoven) - erster Thüringer auf dem Meistertreppchen

 

 

 

Nachdem der blutige erste Weltkrieg vielen talentierten Leichtathleten das Leben oder die Gesundheit gekostet hatte, kam es nach Kriegsende, trotz der schwierigen ökonomischen Lage sowie anhaltender innen- und außenpolitischer Konflikte zu einem raschen Wiederbeginn. des Sports. Wesentliche Bedingungen dafür waren die demokratischen und sozialpolitischen Errungenschaften der Weimarer Republik, die auch mit der Überwindung obrigkeitsstaatlicher Moralvorstellungen verbunden waren. "Allerorts geht es mit Riesenschritten voran", hieß es im "Athletik-Jahrbuch" 1921 zur Entwicklung der Leichtathletik im VMBV im Laufe des Jahres 1920. Im Vergleich zu 1919 hatte sich die Zahl leichtathletischer Veranstaltungen in Mitteldeutschland von 376 auf 523 erhöht, die Teilnehmerzahl von 12401 auf 25395 mehr als verdoppelt. Von 11 nationalen Wettkämpfen fanden 3 in Thüringen statt, in Erfurt, Jena und Apolda.

Die Zentren der Leichtathletik befanden sich weiterhin in den Großstädten. Hier wurden zuerst moderne Sportstätten gebaut, die führenden Vereine konnten sich auf eine breite Massenbasis stützen und Fachkräfte als Trainer und Übungsleiter einsetzen. Doch auch die "Provinz" war von dem allgemeinen Sportboom der zwanziger Jahre erfaßt. Der Drang nach Sportstätten nahm zu, die Verbreitung neuer Trainingsmethoden über die Sportpresse, Lehrbücher und Verbandslehrgänge förderte das Leistungsstreben und die Aussicht für Talente, zu sportlichem Erfolg zu kommen.

 

1922 gelang es dem ersten Thüringer, bei Deutschen Meisterschaften einen Titel zu erringen. Karl Hähnel vom TV Ilversgehofen gewann das in Berlin ausgetragene 50-km-Straßengehen mit über 25 Minuten Vorsprung in 4:41:40,0. Über 20 Jahre lang, mit kleinen Unterbrechungen von 1921 bis 1942, findet man den Namen Karl Hähnel in den Meisterschaftsstatistiken. Insgesamt 11 Mal wurde er Deutscher Meister, davon 9 Mal im Einzelwettbewerb über 50 km Gehen. Eine stolze Bilanz, die ihre Krönung im Jahre 1932 mit der Olympiateilnahme in Los Angeles und einem vierten Platz im 50-km-Straßengehen fand. Über das olympische Gehen schrieb Karl Hähnel in einer Sonderausgabe der Zeitschrift Start und Ziel: "Mein Fehler war, daß ich bei der enormen Hitze nicht die Spitze hielt, sondern auf Warten ging...Das Gehen war schwer, von 16 erprobten Kämpen gab die Hälfte auf."

Ab 1923 findet man Karl Hähnel als Mitglied des SV Schwarz-Weiß Erfurt, der sich zu einer Hochburg im Gehen und auf den Langstrecken entwickelte. Die Gründung dieses Vereins, der aus dem TV Ilversgehoven hervorging, resultierte aus der Ende 1922 vom Ausschuß der Deutschen Turnerschaft beschlossenen "reinlichen Scheidung von Turnen und Sport". Damals mußten sich die Ballspiel- und Leichtathletikabteilungen von DT-Vereinen entscheiden, ob sie ihre Wettkämpfe in der DT oder in einem Sportverband fortsetzen wollten, nachdem bis 1922 eine Doppelmitgliedschaft möglich gewesen war. Aus dieser Problematik heraus konstituierte sich z.B. aus der Leichtathletikabteilung des MTV Erfurt der SV Marathon, und die Ballspieler und Leichtathleten des MTV Saalfeld hoben den unter Kriegsbedingungen vollzogene Anschluß an denn MTV auf und beschlossen 1923 die Wiedergründung des FV 06 Saalfeld unter dem neuen Namen VfL 06 Saalfeld.

"Der Weg ist beschritten, möge er zum Ziele führen." (MSZ, Nr. 9/1924) - Die Gründung der Thüringer Leichtathletik-Gemeinschaft 1924

 

1923/24 war eine Situation entstanden, daß die Thüringer Leichtathleten ihre Interessen im VMBV, dessen Zentren sich in Sachsen und in der preußischen Provinz Sachsen befanden, nicht mehr ausreichend vertreten sahen. So herrschte Verstimmung "über die stiefmütterliche Behandlung von Thüringer Städten bei Vergebung von Verbandsveranstaltungen." Die den Thüringern innewohnende "gewisse Eigenliebe für ihre Heimat", wie es hieß, meldete sich zu Wort. Zum anderen brachte die Dominanz der Fußballer im VMBV strukturelle Veränderungen hervor, die den spezifischen Entwicklungsbedingungen der Leichtathletik zuwiderliefen, wie z.B. die 1923 beschlossene Auflösung der Kreise und somit auch des Kreises Thüringen.

Im Februar 1924 trafen sich engagierte Thüringer Leichtathletikfunktionäre, um auf einer Zusammenkunft in Erfurt die Thüringer Leichtathletik-Gemeinschaft (TLG) zu gründen. "Hier wurde nicht aus Interesse für diesen oder jenen Verein beraten und gehandelt, sondern aus Liebe zu einer guten Sache. Der Förderung der Leichtathletik galten die Beratungen; wenn es jetzt nicht vorangeht, dann sind eben Umstände unüberwindlicher Art daran schuld", heißt es voller Optimismus in der Mitteldeutschen Sportzeitung vom 26. Februar 1924.

Die unter maßgeblicher Initiative von Walter Schröder (Erfurt), Paul Buschbeck (Weimar) und Franz Steinmetz (Gotha) gegründete TLG verstand sich als "Interessengemeinschaft der Leichtathletik treibenden Vereine Thüringens" und eine Struktur innerhalb des VMBV. Das Grundanliegen bestand darin, durch die Weiterführung Thüringer Landesmeisterschaften sowie durch Mannschaftskämpfe und Sportfeste das Wettkampfwesen und den Zusammenhalt der Thüringer Gaue und Vereine zu fördern. In diesem Zusammenhang erschienen jährliche Wettkampfkalender.

Die neunjährige Wirkungszeit der TLG markiert in der Geschichte der Thüringer Leichtathletik eine Phase der Festigung der Vereins- und Verbandsstrukturen und des gesamten Wettkampfwesens sowie der ersten größeren nationalen und internationalen Erfolge. Die TLG, deren anerkannter Führer Walter Schröder (Reichsbahn Erfurt) war, hatte formal bis 1933 Bestand, ehe sie den im Rahmen der NS-Gleichschaltung des Sports ablaufenden Wandlungen zum Opfer fiel. Der bedeutendste Leichtathletikfunktionär aus Thüringen war Otto R. Helbig aus Weimar, der u.a. von 1911-1924 als Beisitzer im Vorstand und von 1924-1933 als Stellvertretender Vorsitzender der DSB fungierte.

Die Zentren der Thüringer Leichtathletik in den zwanziger Jahren befanden sich in den Gauen Ost- und Nordthüringen. Neben Jena und Erfurt sind vor allem Saalfeld und Nordhausen hervorzuheben. Einzelkönner kamen zeitweilig aus Apolda, Arnstadt, Weimar, Gotha und Gera. Bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften der DSB schnitten aus Thüringen bis 1933 die folgenden Vereine besonders erfolgreich ab: VfB Jena, 1. SV Jena, SC Erfurt, VfL 06 Saalfeld und SV Preußen Nordhausen.

Leistungssportliche Ansätze und Olympiapremiere der Thüringer Leichtathletik 1928 in Amsterdam

Auf dem Boden des Amateursports bildeten sich in den zwanziger Jahren auch in Thüringen Züge des Leistungssports in der Leichtathletik heraus. Die in scharfer Konkurrenz stehenden Jenaer Vereine, der von Studenten und Akademikern bevorzugte VfB Jena und der vom Zeisswerk besonders geförderte 1. Sportverein, spielten dabei eine wichtige Rolle. Beide Vereine führten auch die in Thüringen bedeutendsten Nationalen Sportfeste durch. So gingen beim Nationalen Sportfest des 1. SV Jena 1929 u.a. die Spitzenathleten Otto Peltzer, Helmut Körnig, Ernst Geerling, Jochen Büchner und Maria Dollinger an den Start. Das 1924 eingeweihte Stadion des 1. SV Jena mit einer 400-m-Aschenbahn, guten Sprung- und Wurfanlagen und einer Holztribüne war darüber hinaus 1926 Austragungsort der hervorragend besetzten Deutschen Hochschulmeisterschaften. Als Förderer der Leichtathletik traten nicht nur die Großbetriebe Zeiss und Schott und die Universität hervor, sondern auch viele Mittelständler, z.B. kleine Geschäftsleute, Beamte, Lehrer und Ärzte.

Aus Jena stammten also nicht zufällig die ersten Thüringer Leichtathleten, die an Olympischen Spielen teilnahmen, der Deutsche Hochsprungmeister von 1923 und 1926, Fritz Huhn (VfB Jena), und die Meisterschaftsdritte von 1928 über 800 m, Elisabeth Oestreich (1. SV Jena). Beide gehörten 1928 in Amsterdam zur deutschen Olympiamannschaft. Noch langte es zu keinen vorderen Rängen, aber die Olympiateilnahme beider Athleten war bereits ein großer Erfolg für die Thüringer Leichtathletik, wie auch für die Stadt Jena ein Ereignis von öffentlicher Bedeutung. Der als Volksschullehrer tätige Fritz Huhn zählte bis 1930 zu den besten deutschen Hochspringern. Er führte viele Kinder und Jugendliche an die Leichtathletik heran und wurde in den dreißiger Jahren ein erfolgreicher Trainer und ehrenamtlicher Sportfunktionär.

Unter großstädtischen Trainingsbedingungen wäre wohl auch der Saalfelder Karl Möbius ein Olympiaaspirant geworden. Bei den Deutschen Meisterschaften 1926 gelang es ihm, im Stabhochsprung mit 3,60 m alle Favoriten zu schlagen,. Die Erfolge von Karl Möbius und weiteren Saalfeldern stehen im Zusammenhang mit dem langjährigen Wirken des Leiters der Abteilung Leichtathletik im VfL 06 Saalfeld, Berthold Scheller. Darüber hinaus erhielt die Saalfelder Leichtathletik viele Impulse vom Weltrekordläufer Dr. Otto Peltzer, der von 1926-1933 als Lehrer an der nahegelegenen Freien Schulgemeinde Wickersdorf tätig war. Peltzer baute in Wickersdorf eine schlagkräftige Jugend-Leichtathletik auf. Oft trainierte er im "Saalewiesen-Stadion" in Saalfeld und nahm an Sportfesten im Thüringer Raum teil. Nach seinen Siegen über die Olympiasieger Paavo Nurmi und Douglas Lowe im Jahre 1926 kam ihm in Saalfeld und Wickersdorf ein begeisternder Empfang zuteil.

Mit den Vereinen Schwarz-Weiß und Marathon sowie dem Anfang der dreißiger Jahre im Frauenbereich aufkommenden SC Erfurt besaß die einzige thüringische Großstadt, das preußische Erfurt, drei Vereine mit einer gut entwickelten Leichtathletik. Deutschland weit erwarb sich Erfurt in diesen Jahren einen guten Ruf auf dem Gebiet des Laufens und Gehens, nicht zuletzt durch die Leistungen und das ehrenamtliche Engagement von Karl Hähnel. So fanden 1930 im Steigerwald die Deutschen Waldlaufmeisterschaften statt, die zwei Jahre zuvor im benachbarten Weimar erstmals in Thüringen durchgeführt worden waren. Weimar kann zudem in Anspruch nehmen, 1932 mit dem Vergleich Deutschland-Schweiz Austragungsort des ersten Leichtathletik-Länderkampfes in Thüringen gewesen zu sein. In der Zeitschrift "Start und Ziel (Nr. 11/1932) hieß es über dieses Ereignis: "In Großstädten verschwindet ein Leichtathletik-Länderkampf vollkommen. Dagegen lebte in Weimar alles mit, stand alles unter dem Eindruck dieses Festtages. Die Straßen waren geschmückt mit den Fahnen beider Länder. Eine große Schar Sportsleute begrüßte die ankommenden Schweizer. Trotz Regen wohnten fast 8000 Besucher den Kämpfen auf der Aschenbahn und auf dem Rasen bei, eine Zahl, die in den Kämpfen gegen die Eidgenossen nur selten erreicht wurde."

Die von Carl Buhl geführte Leichtathletik im SC Preußen 05 Nordhausen brachte es vor allem in den Wurfdisziplinen der Frauen zu beachtlichen Leistungen. So konnte die mehrfache Mitteldeutsche Meisterin Ilse Laumann im Schlagballwerfen bei den Deutschen Meisterschaften 1928 und 1929 den zweiten bzw. dritten Platz und 1933 als verheiratete Buhl mit 72,68 m sogar den Meistertitel erringen.

An Einzelkönnern aus Thüringen sollen des weiteren hervorgehoben werden: die Meisterschaftszweite von 1927 über 800 m Käthe Spangenberg (THC Apolda) und die Diskusspezialistin Hanna Bittermann (SV Arnstadt), die beide zum Kandidatenkreis für die Olympischen Spiele 1928 gehörten, und der über viele Jahre in den Wurf- und Stoßdisziplinen in Mitteldeutschland erfolgreiche Dr. Luther, der für den VfB Jena und später für Vereine aus Sonneberg, Steinach und Neustadt (bei Coburg) startete. Ein gutes Potential für die Leichtathletik fand sich auch in West- und Südthüringen, insbesondere in Meiningen, Zella-Mehlis, Schmalkalden und Lauscha. Gerade in den Orten des Thüringer Waldes bestand jedoch das Problem, daß 60-80% der aktiven Leichtathleten in erster Linie Fußball und Handball spielten und mit dem gezielten Leichtathletiktraining erst in der zweiten Junihälfte begannen (MSZ, Nr. 26/1930).

Auch im XIII. Turnkreis der Deutschen Turnerschaft (DT) hatte die Leichtathletik nach dem ersten Weltkrieg Auftrieb erhalten. Zur Spitzenklasse innerhalb der DT zählte über viele Jahre Werner Krake (Turnverein Apolda), der u.a. 1927 und 1930 DT-Meister im 10000-Lauf wurde. Im Kreis 5 (Thüringen) des Arbeiter-Turn- und Sportbundes (ATSB) konnte sich die Leichtathletik vor allem in Ost- und Mittelthüringen entwickeln. Namen wie Paul Keck aus Eisenberg, Artur Barthel aus Jena und Walter Henßge aus Dorndorf finden sich in den Siegerlisten vieler bedeutender Arbeitersportveranstaltungen wider.

Verhinderte Medaillenchancen bei Olympischen Spielen - Thüringer Leichtathletik im Dritten Reich


Die nationalsozialistische Gleichschaltung des Sports 1933 führte u.a. zu einer einheitlichen politischen Ausrichtung des Sports auf den NS-Staat, zur willkürlichen Veränderung historisch gewachsener Verbandstrukturen und zur Einführung des undemokratischen Führerprinzips. Leichtathletisches Übungsgut wurde ein wesentlicher Bestandteil der Körperertüchtigung in der Hitlerjugend, in der SA und in anderen nationalsozialistischen Verbänden und erfuhr ebenso eine Deformation in Richtung wehrsportlicher Ziele, wie der gesamte Schul- und Hochschulsport. Anfängliche Kampagnen gegen den in den Sportvereinen betriebenen leistungsorientierten Sport wurden jedoch unter dem Hintergrund der Olympischen Spiele 1936 in Berlin eingestellt.

Die herausragende Persönlichkeit der Thüringer Leichtathletik in den dreißiger Jahren war der Jenenser Rudolf Klupsch, der bei 8 Länderkämpfen zum Einsatz kam und zwischen 1934 und 1938 zur deutschen Spitzenklasse im 400 m-Lauf zählte. Im Olympiajahr 1936 befand er sich in der Form seines Lebens, doch brachte ihn beim 400-m-Endlauf der Deutschen Meisterschaften ein umstrittenes Zielrichterurteil um den angestrebten Platz in der deutschen 4x400m-Olympia-Staffel und um die Chance auf eine olympische Medaille. Nominiert für den olympischen 400-m-Einzelwettbewerb, wo die US-Amerikaner, Briten und Kanadier klar dominierten, erreichte er bei den Spielen in Berlin mit persönlicher Bestzeit den Zwischenlauf.

Der 1. SV Jena, dem Rudolf Klupsch angehörte, war in diesen Jahren der führende Verein in der Thüringer Leichtathletik. Diesem Verein trat auch zeitweilig der in Jena studierende, mehrfache Deutsche Meister im Fünf- und Zehnkampf, Fritz Müller (Gifthorn), bei. Hauptkonkurrent in Thüringen wurde in der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre der TSV Arnoldi 01 Gotha, in dessen Reihen u.a. die Medaillengewinner bei Deutschen Meisterschaften Annemarie Rommel, Edmund Harthaus und Walter Darr standen.

Die erste Thüringerin, die sich in der Leichtathletik mit dem Titel Deutsche Meisterin schmücken konnte, war Siegfriede Dempe (SC Weimar), die 1937 im 80-m-Hürdenlauf gewann. In dieser Disziplin errang sie weitere Meisterschaftsmedaillen sowie 1937 und 1939 den Titel einer Studentenweltmeisterin. Reichte es 1936 noch nicht zur Olympiateilnahme, so machte vier Jahre später der am 1. September 1939 von Hitlerdeutschland begonnene zweite Weltkrieg einen Strich durch ihre Olympiahoffnungen.

Bei den bis 1943 durchgeführten Deutschen Kriegsmeisterschaften konnte ein weiterer Thüringer zu Meisterehren kommen, Hermann Nacke vom TSM "Otto Schott" Jena. Er siegte 1940 und 1941 im Hochsprung und nahm in diesen Jahren, wie auch der Meisterschaftszweite von 1940, Horst Schlegel (1. SV Jena), an mehreren Länderkämpfen teil. Auch diese beiden Athleten, wie auch die Meisterschaftsdritte von 1942 im 200m-Lauf Margot Kirchner (1. SV Jena), wurden auf dem Höhepunkt ihres Leistungsvermögens durch den zweiten Weltkrieg sowie die internationale Isolierung des deutschen Sports in den Nachkriegsjahren um eine denkbare Olympiateilnahme gebracht.