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15.05.2017

Zusammenfassung: Krumme Strecken und Dresdner Tradition

Philipp Reinhardt und Tim Stegmann

Einige Thüringer Athleten haben ihren Saisonstart bereits vollzogen, andere zogen am vergangenen Wochenende nach. Wir wollen nun immer montags einen kleinen Rückblick auf das sportliche Wochenende geben. Los ging es bereits am Freitag mit dem Speerwurf-Meeting in Offenburg.

Beim Saisoneinstieg übertraf Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler (LC Jena) alle Erwartungen, als er beim Diamond League Meeting in Doha sein Arbeitsgerät auf die deutsche Rekordweite von 93,90 Meter  warf. Sieben Tage später lief es beim Meeting in Offenburg nicht ganz so rund. Als weitester Versuch wurden 83,22 Meter sowie der vierte Platz notiert.

Topzeit für Tim Stegemann über 2000 Meter Hindernis  

Das Internationale Läufermeeting in Pliezhausen wählte Hindernis-Spezialist Philipp Reinhardt (LC Jena) als Saisoneinstieg. Am Sonntag startete der 23-Jährige über 3000 Meter. In 8:15,04 Minuten überquerte er als Siebter die Ziellinie. Sein Fazit fiel durchwachsen aus: "Es lief nicht wie erwartet. Das Ziel war unter 8 Minuten beziehungsweise so nah wie möglich ran. Letztlich sind wir erst  Freitagfrüh aus Südafrika zurückgekehrt und die Beine waren nach dem Trainingslager nicht frisch. Schade, dass der Saisoneinstieg daher noch nicht besser verlief, aber jetzt muss erstmal das Trainingslager verarbeitet und die Beine stillgehalten werden, bevor es in zwei Wochen in Jena ernst wird."

Eine Topzeit stand für Tim Stegemann (LAC Erfurt Top-Team) über 2000 Meter Hindernis auf der Uhr. Der 22-Jährige belegte hinter Martin Grau (LSC Höchstadt/Aisch; 5:37,36 min) in 5:38,36 Minuten den zweiten Platz. Pliezhausen wird auch das Meeting der "krummen Strecken" genannt. Ein Rennen über 600 Meter gibt es wohl nur hier. Kevin Stadler (LAC Erfurt Top-Team) ging im zweiten Zeitlauf an den Start. Es sollte der schnellste der vier Zeitläufe werden. In 1:19,02 Minuten wurde er Fünfter. Des Weiteren belegten die Erfurter Leopold Stefanski (1:20,76 min), Max Körner (1:20,89 min) und Tobias Rex (1:25,86 min) die Ränge 12,13 und 31.

In der U18 gewann Franz Rott (Erfurter LAC) die Konkurrenz über 3000 Meter in 8:48,76 Minuten. In dieser platzierte sich Leonard Seewald (SV Schott Jena; 9:30,27 min) auf Platz sieben. Ein weiteres Podium gab es über 2000 Meter Hindernis für Tim Schneegaß (Erfurter LAC), der in 6:18,78 Minuten den dritten Platz belegte. Für die 1000 Meter benötigte Tim Langmuß (Erfurter LAC) 2:51,70 Minuten, er wurde Elfter.

Ein Platz in den Top Ten: Den erlief sich Elisa Thomas (LG Ohra Energie) über 600 Meter. In 1:33,95. Minuten belegte sie Rang neun und war zugleich Schnellste ihres Jahrgangs (2000). Als Neunte sortierte sich Lena Posniak (LAC Erfurt Top-Team) über 1000 Meter als Jahrgangsschnellste (2001) in 2:51,86 Minuten ein.


Bestleistungen purzeln in Dresden

Dresden ist immer eine Reise wert. Nicht nur kulturell, sondern auch sportlich. Das wissen die Jenaer und nutzten beim DSC-Jugendmeeting die guten Bedingungen für eine erste Standortbestimmung. Und diese kann sich durchaus sehen lassen. In der U20 trommelte Philipp Cuno über 100 Meter eine Zeit von 11,03 Sekunden auf die Bahn. Bei Leon André Eckhardt blieb die Uhr nach 11,08 Sekunden stehen. Pfeilschnell unterwegs war Malte Stangenberg über 100 Meter in der U18. Die neue Bestzeit steht nun bei 11,00 Sekunden. Im Dreisprung setzte Max-Ole Klobasa mit 13,55 Meter eine neue Bestmarke in den Sand. Weitere persönliche Bestleitungen erzielten Luise Herdegen (U18 100m, 100m Hürden), Martin Müller (U18 100m), Domingos Manjate (U18 100m, 110m Hürden), Basti Häußler (U20 110m Hürden), Lukas Peter (U20 100m).