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10.01.2018

9. TLV-Hallenmeeting

9. TLV-Hallenmeeting (Foto: T. Schwabe)

Sprinter knackten Normen


Erfurt – Das 9. TLV-Hallenmeeting stand nicht nur im Zeichen der Vorbereitung auf die Thüringer Hallenlandesmeisterschaften am 27./28 Januar. Gleichermaßen richteten die Kaderathleten des Thüringer Leichtathletik-Verbandes (TLV) ihren Blick auf die Deutschen Jugendmeisterschaften am 24./25. Februar in Halle-Brandberge und der Nachwuchs auf die 18. Mitteldeutschen U16- U20 Hallenmeisterschaften in Chemnitz. Gleich im ersten Anlauf erfüllten die Sprinter vom LAC Team Erfurt mit Hans-Arthur Margraf, Hagen Träger und bei den weiblichen Jugendlichen Lea Katzmarski die 60-m-Normen für die U20-Hallenmeisterschaften. Dabei warteten Hans-Arthur Margraf (LAC Erfurt) sowie Hagen Träger nicht erst auf‘s 60-m-Finale. Gleich im Vorlauf blieben für Margraf die Uhren bei 7,02 Sekunden und für Träger bei 6,98 s stehen. Während Träger auf den Endlauf verzichtet, steigerte sich Margraf noch einmal um Vierhundertstel auf respektable 6,98 s. Damit knackten beide Sprinter problemlos die DM-Norm (7,15 s). Die verfehlte Jan Niklas Pippert in 7,21 s. Trotzdem empfahl sich Pippert aber für einen Einsatz in der Sprintstaffel des LAC gemeinsam mit dem erst 16-jährigen Jakob Funke, der sich in der MJU18 in 7,34 s durchsetzte. Keine Probleme mit der Norm hatte Lea Katzmarski. Auf Anhieb erfüllte die deutsche U16-Meisterin aus Kaiseroda in 7,83 s die DM-Norm (7,95 s). Im Finale gab’s dann noch eine Steigerung auf 7,76 s vor Vanessa Osujil (1. LAC Dessau) in 7,90 s.

 

Die Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund  hatte Sprinter Julian Wagner (LAC Team Erfurt) ins Visier genommen. Die Norm von 6,95 s war für den 20-Jährigen eigentlich kein Thema und das gab er der Konkurrenz im Finale in 6,87 s unmissverständlich zu verstehen. Damit löste Wagner noch vor den Landesmeisterschaften das Ticket. Das gelang Kugelstoßerin Luise Weber (ASV Erfurt) mit ihren 14,33 Metern leider noch nicht. Sie hätte mindestens 14,85 Meter vermessen lassen müssen. Doch die Hausnummer stimmt Weber optimistisch, dass DM-Tickert noch zu lösen. Auf den Weg nach Dortmund sprintete Tiffany Eidner (Bad Lobenstein TC). In 7,66 (VL.7,63 s)  Sekunden siegte die 21-Jährige klar vor Chantal Weißenborn (SV Creaton Großengottern) in 7,83 s und blieb damit fünf Hundertstelsekunden unter der DM-Norm von 7,68 s.

 

Die DM-Norm klopfte auch Kugelstoßaltmeister Andy Dittmar (BiG Gotha) mit 18,13 Meter fest. Doch bei den Aktiven werde ich wohl nicht an den Start gehen, gab der 44-Jährige zu verstehen. „Ich konzentriere mich auf die Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften am 02.-04. März in Erfurt und möchte meinen Titel verteidigen. Mit meinen 18,13 m habe ich sicher auch International für einen Paukenschlag gesorgt“, sagte Dittmar. Doch genaue Pläne für seine internationale Saison äußerte der Senioren-Weltmeister noch nicht. „Mit der heutigen Weite bin ich einfach super, super zufrieden.“ 

 

Im Sog des Neuseeländers Rhys Bishop (SC Ostheim/Rhön) knackte auch der 18-jährige Greizer Joscha Bretschneider(Erfurter LAC) in 1:58,84 min die U20-Meisterschaftsnorm (1:59,20 min). Bishop, der 2014 noch für die LG Erfurt startete verfehlte seine 800m-Bestzeit in 1:53,82 min um knapp zwei Sekunden. Doch in seinem Sog steigerte auch der 16-jährige Roman Freitag (Eisenacher LV) seine Hallenrekordzeit auf 2:06,12 Minuten und qualifizierte sich für die 18. Mitteldeutschen Hallenmeisterschaften.

 

Weit über 40 Mal erfüllten die Athletinnen und Athleten des TLV die gesetzten Normen für die 18. Mitteldeutschen Hallenmeisterschaften, darunter solch talentierte Nachwuchssportler, wie Mehrkämpferin Helen Eigner (Erfurter LAC), Lukas Lieps (Erfurter LAC) , Helena Keuche (LSV Schmölln), Heidi Preßler (LG Ohra Energie), Franz Bergmann und Yarrit Heintz (beide ASV Erfurt), Paul Stadelmann (SV Sömmerda), Serina Riedel und Noah Jahn (beide TSV Zeulenroda), Maxi Reber (LSV Schmölln), Luca Julien Fischer (Erfurter LAC) bis hin zu Anne Sophie Zinzow (Hochsprung mit Musik), Hanna Hilgers (ASV Erfurt) oder Philipp Schnabel (LSV Schmölln). –schwabe-